Traditionelle handgezogene Nudeln (Lamian)

Von DishFrames
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Meistern Sie die Kunst der authentischen handgezogenen Nudeln zu Hause. Mit einfachen Zutaten und traditionellen Knettechniken gelingt ein perfekt elastischer Teig.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Handgezogene Nudeln, auch bekannt als Lamian, zeigen eindrucksvoll, wie Geduld und die richtige Technik einfache Zutaten verwandeln können. Bei dieser Methode entsteht durch wiederholtes Kneten und Ruhen ein starkes Glutennetzwerk – ganz ohne chemische Hilfsmittel. Der Prozess erfordert zwar etwas Zeit, aber das Ergebnis sind wunderbar elastische, bissfeste Nudeln, die gekaufte Alternativen bei Weitem übertreffen.

Frisch gekochte, elastische und hausgemachte handgezogene Nudeln.
Frisch gekochte, elastische und hausgemachte handgezogene Nudeln.
Vorbereitung2 hr 10 mins
Kochzeit10 mins
Gesamt2 hr 20 mins
Portionen2-3 Portionen
SchwierigkeitsgradSchwer
Kalorien350 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Wasser in die Mehlmulde geben
    Eine Hand mischt Wasser in eine Mulde in der Mitte eines Mehlhaufens auf einer Backmatte.

    Formen Sie eine Mulde in der Mitte des Mehlhaufens und gießen Sie das Wasser hinein. Mischen Sie das Wasser mit den Fingern vorsichtig in die inneren Wände des Mehls, sodass die Flüssigkeit in der Mitte bleibt.

    Tip: Geben Sie das Wasser in drei separaten Portionen hinzu, nicht alles auf einmal, damit das Mehl gleichmäßig hydratisiert.
  2. 2Den Teig mischen
    Zottelige Teigflocken, die durch das Mischen von Mehl, Wasser und Salz von Hand in einer großen Schüssel entstehen.

    Mischen Sie 200 Gramm Mehl und 1,5 Gramm Salz in einer Schüssel. Geben Sie nach und nach 100 Gramm Wasser in drei Portionen hinzu und mischen Sie jedes Mal von Hand, bis die Mischung zottelige, gleichmäßige Teigflocken bildet.

    Tip: Die schrittweise Zugabe von Wasser sorgt für eine gleichmäßige Hydratation und verhindert, dass der Teig zu klebrig wird.
  3. 3Den Teig formen und drücken
    Zwei Hände drücken und falten fest eine raue Teigkugel auf einer Silikon-Backmatte.

    Sobald die Mischung zottelige Flocken gebildet hat, fassen Sie diese zu einer rauen Teigkugel zusammen. Drücken und falten Sie den Teig mit beiden Händen fest, um den Aufbau der Glutenstruktur zu beginnen.

    Tip: Der Teig sieht in dieser Phase noch rau und ungleichmäßig aus. Lassen Sie ihn nach dem Zusammendrücken 40 Minuten ruhen, bevor Sie weiterkneten.
  4. 4Kneten für die Glutenentwicklung
    Ein Paar Hände knetet eine Teigkugel auf einer Matte und drückt dabei fest mit dem Handballen.

    Kneten Sie den Teig nach der ersten Ruhephase fest, indem Sie mit dem Handballen gegen das Glutennetzwerk drücken. Kneten Sie nicht wahllos, sondern mit einem methodischen Druckvorgang. Um maximale Elastizität zu erreichen, wiederholen Sie einen Zyklus aus kurzem Kneten und anschließendem Ruhen insgesamt dreimal.

    Tip: Konzentrieren Sie sich auf einen gleichmäßigen, festen Druck, um die Glutenstruktur über alle drei Knetzyklen hinweg richtig zu entwickeln.
  5. 5Den Teig zu einer Rolle formen
    Zwei Hände rollen ein glattes Stück Teig auf einer Backmatte zu einer langen, dicken Zylinderform.

    Nachdem der Teig dreimal geknetet und geruht hat, ist er glatt und elastisch. Rollen Sie den Teig mit beiden Händen auf der Matte zu einer langen, dicken und zylindrischen Rolle aus.

    Tip: Achten Sie darauf, dass die Dicke der Rolle relativ gleichmäßig ist, damit Ihre portionierten Stücke später eine einheitliche Größe haben.
  6. 6Den Teig portionieren
    Eine Hand reißt ein Stück Teig von einer dicken Zylinderrolle ab, um eine kleinere Portion zu erhalten.

    Nehmen Sie die dicke Teigrolle und reißen Sie sie von Hand in kleinere, gleich große Portionen. Diese Stücke werden anschließend zu kürzeren Streifen gerollt, mit Öl bestrichen und vor dem Ziehen ruhen gelassen.

    Tip: Den Teig von Hand zu reißen, anstatt ihn zu schneiden, ist eine traditionelle Technik, die bei handgezogenen Nudeln angewendet wird.
  7. 7Teigstreifen formen
    Ein Stück Teig, das auf einer Silikon-Ausrollmatte zu einem kurzen, dicken Zylinder geformt wurde.

    Nachdem der Teig dreimal geruht hat und dreimal geknetet wurde, rollen Sie ihn zu einer dicken Rolle. Reißen Sie die Rolle in gleich große Portionen und rollen Sie jede Portion zu einem kurzen, dicken Streifen.

    Tip: Halten Sie die Portionen einheitlich in der Größe, um sicherzustellen, dass die fertigen Nudeln eine gleichmäßige Dicke haben.
  8. 8Die Teigstreifen einölen
    Mehrere auf einer Matte angeordnete Teigstreifen werden mit einem Silikonpinsel mit gelbem Öl bestrichen.

    Bestreichen Sie jeden kurzen Teigstreifen gründlich mit Öl. Diese Schicht verhindert, dass der Teig während der Ruhezeit austrocknet, und hält ihn für den abschließenden Ziehvorgang geschmeidig.

    Tip: Stellen Sie sicher, dass die gesamte Oberfläche jedes Streifens gleichmäßig mit Öl bedeckt ist.
  9. 9Den Teig verlängern
    Hände rollen geölte Teigstreifen auf einer Matte weiter aus, um sie länger und dünner zu machen.

    Nehmen Sie die geölten Teigstreifen und rollen Sie sie weiter zu längeren, dünneren Strängen aus. Dies dehnt den Teig allmählich und bereitet ihn auf den finalen Zug vor.

    Tip: Rollen Sie vorsichtig, damit der Teig beim Verlängern nicht reißt.
  10. 10Die letzte Ruhephase
    Eine Hand legt ein Blatt Frischhaltefolie über angeordnete, dünne Teigstränge auf einer weißen Oberfläche.

    Decken Sie die verlängerten Teigstränge ordentlich mit einem Blatt Frischhaltefolie ab. Lassen Sie sie für eine Stunde ruhen; diese letzte Ruhephase ist entscheidend, damit sich der Teig entspannt und leicht ziehen lässt.

    Tip: Achten Sie darauf, dass die Frischhaltefolie den Teig vollständig bedeckt, um die Bildung einer trockenen Kruste zu verhindern.
  11. 11Den Teig ziehen
    Ein Paar Hände zieht vorsichtig einen vorbereiteten Teigstreifen zu einer längeren, gleichmäßigen Nudel.

    Nehmen Sie einen geruhten Teigstreifen und beginnen Sie, ihn mit beiden Händen gleichmäßig zu ziehen und zu dehnen. Behalten Sie eine fließende Bewegung bei und bewegen Sie Ihre Hände entlang der Länge des Teigs, um eine gleichmäßige Dicke über den gesamten Strang zu erreichen.

    Tip: Halten Sie Ihre Bewegungen sanft und gleichmäßig, damit der Teig nicht reißt.
  12. 12Falten und ziehen
    Hände falten und ziehen lange, dünne Teigstränge, um die gewünschte Nudellänge und Textur zu erreichen.

    Sobald der erste Zug abgeschlossen ist, falten Sie den Teigstrang und dehnen ihn wiederholt weiter. Dieser Prozess baut die nötige Spannung und Länge für handgezogene Nudeln auf und verwandelt den Teig in feine, gleichmäßige Fäden.

    Tip: Wenn Sie das Gefühl haben, dass der Teig Widerstand leistet, lassen Sie ihn einige Minuten ruhen, bevor Sie ihn weiter dehnen.

Aufbewahrung & Zubereitung

Kühlschrank
1 day
Falls Sie den Teig aufbewahren müssen, lagern Sie ihn gut geölt in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Vor dem Ziehen unbedingt auf Raumtemperatur bringen.
Frisch kochen
3 min
Diese Nudeln sollten idealerweise direkt nach dem Ziehen für 2-3 Minuten in kochendem Wasser gegart werden, bis sie an die Oberfläche steigen.

Kalorien Verbrennen

Zügiges Gehen
~70 Minuten bei gleichmäßigem Tempo (~5 km/h).
Fitnessstudio
~50 Minuten allgemeines Krafttraining.
Yoga
~1 Stunde und 45 Minuten achtsame Yoga-Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Ja, die Verwendung von backstarkem Mehl (Brotmehl) erhöht den Glutengehalt und macht die Nudeln möglicherweise noch bissfester, was ideal für das Handziehen ist.
Das bedeutet in der Regel, dass sich das Gluten noch nicht ausreichend entspannt hat. Stellen Sie sicher, dass Sie die Ruhezeiten einhalten und der Teig gut mit Öl bestrichen ist, um ein Austrocknen der Oberfläche zu verhindern.
Ja, der Zyklus aus dreimaligem Kneten und dreimaligem Ruhen ist entscheidend, um die spezifische strukturelle Elastizität zu entwickeln, die für das Ziehen ohne handelsübliche Zusatzstoffe erforderlich ist.
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