Kimchi-jjigae: Herzhafter koreanischer Eintopf
Schweinebauch
Ein Klassiker der koreanischen Wohlfühlküche: Dieses Kimchi-jjigae vereint kräftigen Schweinebauch, tief fermentiertes Kimchi und zarten Tofu in einer feurig-würzigen Brühe.
Kimchi-jjigae ist ein unverzichtbares Alltagsgericht in Korea, ideal um perfekt gereiftes, saures Kimchi zu verwerten. Das ausgelassene Fett des Schweinebauchs bildet die aromatische Basis, während das fermentierte Kimchi eine geschmackliche Tiefe verleiht, die mit jeder Minute Köcheln intensiver und komplexer wird.
Zutaten
- 300 g Schweinebauch
- 12 rote Zwiebel
- 2 cups saures Kimchi (gut gereift)
- 3 cups Wasser
- 1 tbsp dunkle Sojasauce
- 1 tbsp Koreanisches Chilipulver (Gochugaru)
- 1 tbsp weißer Zucker
- 12 block Tofu
- 1 tbsp gehackter Knoblauch
- 1-2 grüne Chilischoten
- 1 handful frische Sojasprossen
- 1 tbsp Rinderbrühe-Pulver (optional)
Zubereitung
- 1Schweinebauch anbraten

Geben Sie die Schweinebauchstücke bei mittlerer Hitze in einen Steintopf. Braten Sie das Fleisch unter Rühren an, bis das Fett austritt und die Ränder goldbraun werden. Dieses ausgelassene Fett bildet den geschmacksintensiven Grundstock für die gesamte Suppe.
Tip: Falls der Schweinebauch sehr mager ist, geben Sie einen kleinen Schuss Öl hinzu, damit das Fleisch zu Beginn nicht am Topfboden festklebt. - 2Rote Zwiebeln dünsten

Sobald das Fleisch leicht gebräunt ist, kommen die Zwiebelspalten hinzu. Dünsten Sie diese im Fett des Schweinebauchs an, bis sie weich werden und ihre natürliche Süße freisetzen, was der Brühe später eine schöne Balance verleiht.
Tip: Die Zwiebeln müssen nur glasig und weich werden; vermeiden Sie es, sie zu stark zu bräunen, bevor die restlichen Zutaten folgen. - 3Kimchi mit anbraten

Fügen Sie das gehackte Kimchi hinzu und braten Sie alles für einige Minuten weiter an. Dieser Schritt ist entscheidend, damit das Kimchi weich wird und ein tieferes Aroma entwickelt, bevor die Flüssigkeit aufgegossen wird.
Tip: Verwenden Sie für dieses Gericht unbedingt altes, saures Kimchi, da frisches Kimchi nicht das nötige kräftige Geschmacksprofil liefert. - 4Wasser aufgießen

Gießen Sie nun das Wasser auf, bis Fleisch, Zwiebeln und Kimchi vollständig bedeckt sind. So entsteht die kräftige Basis für Ihren koreanischen Eintopf.
Tip: Verwenden Sie warmes oder heißes Wasser, damit die Suppe schneller kocht und der Garprozess im Topf nicht unterbrochen wird. - 5Mit Sojasauce würzen

Geben Sie die dunkle Sojasauce in die köchelnde Brühe. Das sorgt für herzhaftes Umami und verleiht der Suppe eine appetitliche, dunklere Farbe.
Tip: Seien Sie am Anfang eher sparsam mit der Sojasauce; Sie können die Salzigkeit ganz am Ende der Kochzeit immer noch korrigieren. - 6Chilipulver hinzufügen

Rühren Sie das rote Chilipulver (Gochugaru) unter. Verteilen Sie es gut, um die Schärfe gleichmäßig zu verteilen und das charakteristische leuchtende Rot des Kimchi-jjigae zu verstärken.
Tip: Wenn Sie es weniger scharf mögen, reduzieren Sie die Menge des Chilipulvers oder nutzen Sie eine mildere Sorte. - 7Zucker dazugeben

Geben Sie den Zucker hinzu, um die starke Säure des fermentierten Kimchis auszubalancieren. Gut umrühren, bis sich der Zucker vollständig in der sprudelnden Brühe aufgelöst hat.
Tip: Passen Sie die Zuckermenge an die Säure Ihres Kimchis an – je saurer das Kimchi, desto eher wird der Zucker als Gegenspieler benötigt. - 8Tofuwürfel beigeben

Schneiden Sie den halben Tofublock in gleichmäßige Würfel und geben Sie diese vorsichtig in die Suppe. Der Tofu saugt die würzige Brühe auf und bietet einen cremigen Kontrast zur Schärfe.
Tip: Verwenden Sie festen Tofu, damit die Würfel beim Kochen ihre Form behalten und nicht zerfallen. - 9Knoblauch unterrühren

Geben Sie den gehackten Knoblauch in die Mitte des Topfes. Knoblauch ist ein Grundpfeiler der koreanischen Küche und verleiht dem Gericht eine aromatische Tiefe.
Tip: Fügen Sie den Knoblauch erst gegen Ende hinzu, um sein frisches Aroma und den herzhaften Biss optimal zu bewahren. - 10Grüne Chilis hinzufügen

Geben Sie die grünen Chilischoten für eine frische Schärfe und etwas Farbe hinzu. Sie sorgen für eine Schärfe-Ebene, die perfekt zum gehaltvollen Schweinebauch passt.
Tip: Für eine mildere Version können Sie die Kerne der Chilis vor dem Schneiden entfernen. - 11Mit Sprossen abrunden

Legen Sie zum Schluss eine Handvoll Sojasprossen obenauf. Lassen Sie den Eintopf kurz aufkochen; die Sprossen sollen nur leicht weich werden, aber ihren knackigen Biss behalten.
Tip: Vermeiden Sie es, die Sprossen zu lange zu kochen, da sie sonst matschig werden; eine Minute in der heißen Flüssigkeit reicht oft schon aus.