Herzhafter Doenjang-jjigae: Koreanischer Sojabohnenpasten-Eintopf
Rindfleisch

Von DishFrames
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Ein herzhafter koreanischer Klassiker: Doenjang-jjigae mit Rindfleisch und würziger Sojabohnenpaste für eine tiefaromatische, scharfe Suppe.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Doenjang-jjigae ist ein Grundpfeiler der koreanischen Hausmannskost, geschätzt für seine erdige Basis aus fermentierten Sojabohnen. Durch die Zugabe von zarten Rindfleischscheiben wird aus dem einfachen Eintopf ein luxuriöses Gericht, bei dem das Fett des Fleisches die würzige Paste perfekt ausbalanciert. Es ist das ultimative Wohlfühlessen, das am besten kochend heiß direkt aus dem Tontopf mit einer Schale Reis genossen wird.

Ein dampfender Tontopf mit Doenjang-jjigae, verfeinert mit seidigem Tofu, zartem Rindfleisch und Zucchini in einer würzigen Sojabohnenbrühe
Ein dampfender Tontopf mit Doenjang-jjigae, verfeinert mit seidigem Tofu, zartem Rindfleisch und Zucchini in einer würzigen Sojabohnenbrühe
Vorbereitung15 mins
Kochzeit20 mins
Gesamt35 mins
Portionen2 Portionen
SchwierigkeitsgradEinfach
Kalorien450 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Zucchini vorbereiten
    Eine Person schneidet eine grüne Zucchini auf einem dunklen Holzschneidebrett in kleine Stücke

    Schneiden Sie eine halbe frische Zucchini auf einem Holzbrett in mundgerechte Halbmonde. Diese sorgen beim Köcheln für eine weiche Textur und eine dezente Süße im Eintopf.

    Tip: Achten Sie auf gleichmäßig dicke Scheiben, damit das Gemüse zeitgleich gar wird.
  2. 2Rettich schneiden
    Dünn geschnittene Quadrate von weißem Rettich auf einem Holzbrett neben einem Stück rohem Rettich

    Schälen Sie etwa ein Drittel des weißen Rettichs und schneiden Sie ihn in dünne, quadratische Plättchen. Der Rettich verleiht der Sojabohnenbrühe eine frische Basis und wird beim Kochen wunderbar zart.

    Tip: Dünne Scheiben garen schneller und geben ihren natürlichen Geschmack effektiver an das Wasser ab.
  3. 3Chilischoten hacken
    Fein geschnittene Ringe von roten und grünen Chilischoten auf einem Holzbrett

    Schneiden Sie vier kleine rote und grüne Chilischoten in feine Ringe. Diese werden später hinzugefügt, um die Reichhaltigkeit des Rindfleischs mit einer scharfen Note auszubalancieren.

    Tip: Für eine mildere Variante können Sie die Kerne vor dem Schneiden entfernen.
  4. 4Knoblauch vorbereiten
    Frisch gehackte Knoblauchzehen auf einer Holzoberfläche neben anderem Gemüse

    Hacken Sie vier frische Knoblauchzehen sehr fein. Die feine Zerkleinerung sorgt dafür, dass sich das Aroma gleichmäßig im gesamten Eintopf verteilt.

    Tip: Wenn Sie ein dezenteres Knoblaucharoma bevorzugen, können Sie die Zehen auch nur leicht andrücken statt sie zu hacken.
  5. 5Brühe ansetzen
    Wasser wird aus einem Messbecher in einen schwarzen Keramiktopf auf einem Gasherd gegossen

    Gießen Sie 700 ml Wasser in einen traditionellen koreanischen Tontopf (Ttukbaegi). Bringen Sie das Wasser bei mittlerer bis hoher Hitze auf dem Herd zum Kochen.

    Tip: Ein Tontopf speichert die Wärme hervorragend, sodass der Eintopf auch bei Tisch noch lange brodelt.
  6. 6Sojabohnenpaste auflösen
    Braune Sojabohnenpaste wird mit einem Löffel durch ein Sieb in kochendes Wasser gerührt

    Sobald das Wasser kocht, geben Sie zwei Esslöffel Sojabohnenpaste hinzu. Streichen Sie die Paste mit einem Löffel durch ein Sieb in das Wasser, um eine klümpchenfreie, seidige Brühe zu erhalten.

    Tip: Das Sieb verhindert, dass grobe Sojabohnenreste in die Suppe gelangen, was die Textur verfeinert.
  7. 7Basisgemüse garen
    Rettich- und Zucchini-Scheiben werden aus einer Schale in die kochende braune Brühe gegeben

    Geben Sie die vorbereiteten Rettich- und Zucchini-Stücke in die kochende Brühe. Lassen Sie alles für etwa fünf Minuten köcheln, bis das Gemüse weich wird und sein Aroma abgibt.

    Tip: Da Rettich länger braucht, ist dieses kurze Vorkochen wichtig für das perfekte Endergebnis.
  8. 8Aromen hinzufügen
    Geschnittener Lauch wird in einen brodelnden Steintopf mit Gemüseeintopf gegeben

    Mischen Sie nun den geschnittenen Lauch, die Zwiebeln und die Chilischoten unter. Diese Zutaten verleihen dem kräftigen Fond zusätzliche Geschmacksebenen und die nötige Würze.

    Tip: Lauch und Zwiebeln erst spät hinzugeben, damit sie ihr frisches Aroma behalten und nicht zerkochen.
  9. 9Tofu einlegen
    Weiße Tofuwürfel werden vorsichtig von einem Teller in den dampfenden Eintopf geschoben

    Geben Sie die Tofuwürfel vorsichtig in den kochenden Eintopf. Der Tofu nimmt den würzigen Geschmack der Paste auf und sorgt für ein seidiges Mundgefühl.

    Tip: Rühren Sie nach der Zugabe des Tofus nur noch vorsichtig um, damit die Würfel nicht zerbrechen.
  10. 10Rindfleisch hinzufügen
    Dünne, marmorierte Rindfleischscheiben werden mit einer Zange in die kochende Brühe gelegt

    Legen Sie die dünnen Rindfleischscheiben mit einer Zange in den brodelnden Topf. Das Fleischfett schmilzt in die Brühe und erzeugt eine herzhafte Tiefe, die perfekt mit der Sojabohnenpaste harmoniert.

    Tip: Fettes Rindfleisch gart extrem schnell; geben Sie es erst kurz vor Schluss hinein, damit es zart bleibt.
  11. 11Abschließen mit Schärfe
    Ein Holzlöffel gibt leuchtend rotes Chilipulver in den Eintopf mit Fleisch, Tofu und Zucchini

    Geben Sie zum Abschluss zwei Löffel grobes rotes Chilipulver hinzu. Dies verleiht dem Gericht die typische Farbe und die feurige Note, die das Fett des Fleisches ausgleicht.

    Tip: Grobes Chilipulver ist ideal für diesen Eintopf, um die rustikale, traditionelle Optik zu wahren.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
3 Tage
In einem luftdichten Behälter lagern; die Aromen vertiefen sich oft nach einem Tag im Kühlschrank.
Aufwärmen
5 Min.
Auf dem Herd erhitzen, bis es kocht. Falls die Brühe durch die Lagerung zu dick geworden ist, einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen.

Kalorien Verbrennen

Badminton
Etwa 55 Minuten aktives Spiel.
Laufen
Etwa 55 Minuten bei gleichmäßigem Tempo (ca. 8 kmh).
Yoga
Etwa 2 Stunden und 15 Minuten durchgehende Yoga-Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Ja, während fettes Rindfleisch das beste Aroma liefert, eignen sich auch Schweinebauch oder Meeresfrüchte wie Herzmuscheln und Garnelen hervorragend.
Japanisches Miso ist ähnlich, aber deutlich milder und weniger salzig. Falls Sie Miso nutzen, geben Sie es erst ganz am Ende hinzu, um das feine Aroma zu bewahren.
Die Salzigkeit variiert je nach Marke der Sojabohnenpaste stark. Starten Sie mit einem Esslöffel, probieren Sie und geben Sie den zweiten erst nach Bedarf hinzu.
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