Herzhafte koreanische Sojabohnenpaste-Suppe (Doenjang-jjigae)

Von DishFrames
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Eine wärmende koreanische Spezialität mit einer kräftigen, fermentierten Sojabohnenbrühe, zartem Tofu, Glasnudeln und knackigen Sojasprossen.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Doenjang-jjigae ist das ultimative Wohlfühlessen der koreanischen Küche, geschätzt für seine tiefe Würze und ausgewogene Nährstoffe. Diese Version kombiniert das erdige Umami der fermentierten Paste mit erfrischenden Sprossen und seidigem Tofu zu einer Suppe, die sowohl leicht als auch sättigend ist. Traditionell mit einer Schüssel gedämpftem Reis serviert, ist sie das perfekte Rezept für kalte Tage.

Eine dampfende Schüssel würzige Doenjang-jjigae mit zartem Tofu und frischen Sprossen in einer kräftigen Brühe
Eine dampfende Schüssel würzige Doenjang-jjigae mit zartem Tofu und frischen Sprossen in einer kräftigen Brühe
Vorbereitung15 mins
Kochzeit15 mins
Gesamt30 mins
Portionen2 Portionen
SchwierigkeitsgradEinfach
Kalorien250 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Sojasprossen waschen
    Hände, die ein großes Bündel gelbe Sojasprossen in einer Metallschüssel unter fließendem Wasser waschen.

    Beginnen Sie die Vorbereitung, indem Sie die frischen Sojasprossen gründlich in einer Schüssel unter kaltem Wasser waschen. Schwenken Sie sie vorsichtig durch, um alle Rückstände zu entfernen, und lassen Sie sie anschließend gut abtropfen. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Sprossen später in der Suppe schön knackig bleiben.

    Tip: Prüfen Sie die Sprossen auf braune oder weiche Enden und zupfen Sie diese für eine bessere Textur und Optik einfach ab.
  2. 2Zwiebel vorbereiten
    Nahaufnahme einer Hand, die eine weiße Zwiebel mit einem Kochmesser auf einem Holzbrett in gleichmäßige Würfel schneidet.

    Schneiden Sie eine weiße Zwiebel in gleichmäßige Würfel. Diese Stücke bilden die aromatische Basis der Suppe und geben beim späteren Anbraten eine feine Süße an die Brühe ab.

    Tip: Damit die Zwiebel beim Schneiden nicht wegrutscht, schneiden Sie eine kleine Scheibe von einer Seite ab, um eine flache und stabile Auflagefläche zu schaffen.
  3. 3Chilis hacken
    Eine Hand, die eine hellgrüne Chilischote mit einem großen Messer in kleine Ringe auf einem Holzbrett schneidet.

    Legen Sie die grünen Chilischoten auf ein Brett und schneiden Sie sie in feine, gleichmäßige Ringe. Die Chilis verleihen der herzhaften Sojabohnenbrühe eine schöne Farbe und eine angenehme, ausgewogene Schärfe.

    Tip: Wenn Sie es lieber etwas milder mögen, entfernen Sie vor dem Schneiden einfach die Kerne aus den Schoten.
  4. 4Tofu würfeln
    Ein rechteckiger Block weißer Tofu, der mit einem breiten Messer auf einer Holzoberfläche in Würfel geschnitten wird.

    Nehmen Sie den festen Tofu und schneiden Sie ihn vorsichtig in mundgerechte Würfel. Durch die gleichmäßige Form gart der Tofu gleichmäßig und behält in der Suppe eine schöne, konsistente Textur.

    Tip: Fester oder extra-fester Tofu ist ideal für Suppen, da er gut seine Form behält und beim Umrühren in der heißen Flüssigkeit nicht zerfällt.
  5. 5Zwiebeln anschwitzen
    Ein Haufen gehackter weißer Zwiebeln in etwas Öl in der Mitte einer dunklen, beschichteten Pfanne.

    Erhitzen Sie etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze und geben Sie die Zwiebelwürfel hinein. Dünsten Sie sie kurz an, bis sie weich werden und ihr Aroma entfalten – das schafft ein geschmackvolles Fundament für die Suppe.

    Tip: Für eine leichtere Variante können Sie die Zwiebeln auch mit einem Schluck Wasser statt Öl dünsten.
  6. 6Sojabohnenpaste hinzufügen
    Ein Löffel dunkle Sojabohnenpaste in einer Pfanne mit bereits angedünsteten weißen Zwiebeln.

    Geben Sie einen großen Löffel der dunklen Sojabohnenpaste (Doenjang) zu den Zwiebeln in die Pfanne. Braten Sie die Paste etwa eine Minute lang mit an, um das Aroma der fermentierten Bohnen zu vertiefen und bittere Noten zu neutralisieren.

    Tip: Überspringen Sie das kurze Mitbraten der Paste nicht; diese traditionelle Technik ist entscheidend für den vollmundigen Umami-Geschmack der Brühe.
  7. 7Sprossen mit anbraten
    Ein Holzspatel rührt frische Sojasprossen, Zwiebelwürfel und Sojabohnenpaste in einer orangefarbenen Pfanne um.

    Mischen Sie die gewaschenen Sojasprossen unter die Zwiebeln und die Sojabohnenpaste. Braten Sie alles kurz bei mittlerer Hitze an, damit die Sprossen das Aroma der Paste aufnehmen können, bevor die Flüssigkeit hinzugefügt wird.

    Tip: Garen Sie die Sprossen in diesem Schritt nicht zu lange; sie sollen nur mit der Paste überzogen werden, um ihren Biss zu behalten.
  8. 8Wasser aufgießen
    Ein Wasserstrahl wird in eine Pfanne mit Sojasprossen, Zwiebeln und würziger Sojabohnenpaste gegossen.

    Gießen Sie Wasser zu den angebratenen Zutaten in die Pfanne. Dies bildet die Grundlage für Ihre kräftige Suppe. Achten Sie darauf, genügend Flüssigkeit zu verwenden, damit später auch die Nudeln und der Tofu ausreichend Platz haben.

    Tip: Verwenden Sie idealerweise Reiswasser statt normalem Leitungswasser, um der Brühe eine leicht sämige Konsistenz und mehr Geschmackstiefe zu verleihen.
  9. 9Brühe würzen
    Würzpulver wird aus einer Packung in die köchelnde braune Suppenbrühe auf dem Herd gegeben.

    Geben Sie das Rinderbrühepulver und eine kleine Prise Zucker in die köchelnde Flüssigkeit. Rühren Sie gut um, damit sich alles auflöst. Der Zucker hilft dabei, die herbe Note der Sojabohnenpaste harmonisch abzurunden.

    Tip: Für eine natürlichere Würze können Sie das Brühpulver auch durch einen Schuss Fischsauce oder Salz nach Geschmack ersetzen.
  10. 10Glasnudeln hinzufügen
    Eine Handvoll trockene, durchsichtige Glasnudeln wird in die köchelnde Sojabohnenpaste-Suppe gegeben.

    Geben Sie die Glasnudeln in die kochende Brühe. Diese werden sehr schnell weich und saugen den herzhaften Geschmack der fermentierten Suppenbasis hervorragend auf.

    Tip: Achten Sie darauf, die Nudeln nicht zu lange zu kochen; sie sind perfekt, wenn sie weich sind, aber noch eine leichte Struktur haben.
  11. 11Tofuwürfel beigeben
    Tofuwürfel schwimmen auf der Oberfläche einer köchelnden, rötlichen Suppe in einer großen Pfanne.

    Sobald die Suppenbasis kocht und die Aromen sich entfaltet haben, geben Sie vorsichtig die Tofuwürfel hinein. Verteilen Sie sie gleichmäßig, damit sie die rötlich-braune Brühe gut aufnehmen können.

    Tip: Lassen Sie den Tofu aus geringer Höhe vorsichtig in die Pfanne gleiten, damit die heiße Suppe nicht spritzt.
  12. 12Mit Chiliflocken abschmecken
    Leuchtend rote Chiliflocken sind über einer köchelnden Suppe mit Tofu und Sojasprossen verteilt.

    Streuen Sie die koreanischen Chiliflocken (Gochugaru) über die Suppe. Das verleiht dem Gericht die typische Schärfe und die leuchtende Farbe, die eine klassische Doenjang-jjigae ausmachen.

    Tip: Fangen Sie mit einer kleinen Menge an und schmecken Sie zwischendurch ab, da die Schärfe beim weiteren Köcheln noch intensiver werden kann.
  13. 13Gemüse und restliche Sprossen zugeben
    Ein ordentlicher Haufen frischer Sojasprossen wird auf die köchelnde Suppe gegeben.

    Geben Sie die restlichen Sojasprossen und den frischen Pak Choi hinzu. Decken Sie die Pfanne ab und lassen Sie alles etwa drei Minuten köcheln, bis das Grünzeug leicht zusammengefallen ist, aber noch seine Farbe behält.

    Tip: Wenn Sie dieses Gemüse erst ganz zum Schluss hinzufügen, verhindern Sie, dass es verkocht oder braun wird, was das Gericht optisch ansprechender macht.
  14. 14Letzte Aromen hinzufügen
    Eine köchelnde Pfanne mit koreanischer Suppe, garniert mit grünem Blattgemüse, Chiliringen und gehacktem Knoblauch.

    Sobald das Gemüse zart ist, rühren Sie die geschnittenen Frühlingszwiebeln und den gehackten Knoblauch unter. Diese Zutaten geben der kräftigen Brühe zum Abschluss eine frische, würzige Note. Einmal umrühren und sofort heiß servieren.

    Tip: Knoblauch und Frühlingszwiebeln erst ganz am Ende dazugeben, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt und der Knoblauch durch langes Kochen nicht bitter wird.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Kühlschrank
2–3 Tage
In einem luftdichten Behälter lagern; das Aroma entwickelt sich über Nacht sogar noch weiter.
Aufwärmen
5 min
Auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen, bis es köchelt. Falls die Brühe zu stark eingekocht ist, einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen.

Kalorien Verbrennen

Freies Tanzen
Etwa 35 Minuten energetisches Tanzen zur Lieblingsmusik.
Zügiges Gehen
Etwa 50 Minuten strammes Gehen bei moderatem Tempo (~5 kmh).
Hausputz
Etwa 1 Stunde aktives Reinigen im Haushalt.

Häufig gestellte Fragen

Auf jeden Fall. Ersetzen Sie das Rinderbrühepulver einfach durch eine Gemüsebrühe oder verwenden Sie einen Fond aus getrocknetem Seetang und Shiitake-Pilzen als Basis.
Der Salzgehalt von Doenjang variiert je nach Marke stark. Falls der Geschmack zu intensiv ist, geben Sie etwas mehr Wasser oder zusätzliche Tofuwürfel hinzu, um das Salz auszugleichen.
Nein, das ist nicht nötig. Wenn Sie die trockenen Nudeln direkt in die kochende Brühe geben, werden sie innerhalb weniger Minuten von selbst weich.
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