Scharfe koreanische Rindfleisch-Tofu-Suppe (Art Yukgaejang)

Von DishFrames
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Eine wärmende, scharfe Suppe nach koreanischer Art mit zarten Rindfleischscheiben, herzhaften Pilzen und Seidentofu in einer reichhaltigen Umami-Brühe.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Yukgaejang ist ein beliebter Klassiker der koreanischen Küche, bekannt für seine angenehme Schärfe und gehaltvollen Zutaten. Diese moderne Version nutzt dünne Rindfleischstreifen und würziges Doenjang, um den vollen Geschmack in Rekordzeit zu entfalten. Das Perillasamen-Pulver sorgt für ein einzigartiges, nussiges Finish, das die feurige Brühe perfekt abrundet.

Eine dampfende Schüssel Yukgaejang-Rindfleischsuppe, serviert mit einer Portion fluffigem weißem Reis.
Eine dampfende Schüssel Yukgaejang-Rindfleischsuppe, serviert mit einer Portion fluffigem weißem Reis.
Vorbereitung15 mins
Kochzeit15 mins
Gesamt30 mins
Portionen1 Portion
SchwierigkeitsgradEinfach
Kalorien420 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Gewürze und Aromaten vorbereiten
    Knoblauch, Gewürze und eine Schale mit geschnittenen Chilis stehen bereit neben einem Glas Sojabohnenpaste.

    Bereiten Sie die Basis für die Suppe vor: gehackter Knoblauch, rotes Chilipulver und Rinderbrühpulver. Wenn diese Zutaten zusammen mit dem frischen Gemüse und der Sojabohnenpaste bereitstehen, geht das Kochen später reibungslos von der Hand und das Aroma der Brühe entfaltet sich optimal.

    Tip: Verwenden Sie für das beste Aroma grobes koreanisches Chilipulver (Gochugaru), das für eine tiefrote Farbe und eine rauchige, milde Schärfe sorgt.
  2. 2Knoblauch und Gewürze anbraten
    Knoblauch und Chilipulver werden in einer Pfanne mit Öl unter Rühren angebraten.

    Erhitzen Sie etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie den Knoblauch, das Chilipulver und die Brühpulver hinein. Braten Sie alles unter Rühren etwa 30 Sekunden lang an, bis das Öl tiefrot glänzt und der Knoblauch duftet.

    Tip: Rühren Sie ständig, damit das Chilipulver nicht verbrennt, da die Suppe sonst einen bitteren Beigeschmack bekommt.
  3. 3Das Gemüse dünsten
    Rote Zwiebeln und Pilze werden in der Pfanne mit der roten Gewürzbasis vermengt.

    Geben Sie die Zwiebelspalten, die Shiitake-Pilze und die Sprossen in die Pfanne. Vermengen Sie alles gründlich mit der Gewürzbasis, sodass das Gemüse gleichmäßig überzogen ist. Das kurze Anbraten hilft dem Gemüse, das würzige Öl aufzunehmen.

    Tip: Falls die Pfanne zu trocken wirkt, fügen Sie einen winzigen Schuss Wasser hinzu, damit sich die Gewürze besser um das Gemüse legen.
  4. 4Sojabohnenpaste einrühren
    Ein großer Löffel dunkler koreanischer Sojabohnenpaste wird zum Gemüse in die Pfanne gegeben.

    Fügen Sie einen gehäuften Esslöffel der dunklen koreanischen Sojabohnenpaste hinzu. Diese fermentierte Paste ist der Geschmacksträger des Gerichts und sorgt für eine tiefe, herzhafte Umami-Note. Rühren Sie sie kurz unter, bevor Sie Flüssigkeit hinzufügen.

    Tip: Echtes Doenjang hat ein viel kräftigeres Aroma als japanisches Miso – haben Sie keine Scheu vor dem intensiven Duft.
  5. 5Die Suppenbasis aufgießen
    Heißes Wasser wird über das angebratene Gemüse und die Sojabohnenpaste gegossen.

    Gießen Sie kochendes Wasser in die Pfanne, bis das Gemüse und die Paste vollständig bedeckt sind. Rühren Sie vorsichtig um, damit sich die Paste ganz auflöst, und lassen Sie alles kurz aufkochen, um eine reichhaltige Brühe zu erhalten.

    Tip: Kochendes Wasser hält die Temperatur in der Pfanne hoch und verhindert, dass das Gemüse durch zu langes Erhitzen matschig wird.
  6. 6Das Rindfleisch hinzufügen
    Dünne, marmorierte Rindfleischscheiben werden in die sprudelnde rote Suppenbrühe gegeben.

    Geben Sie die dünnen Rindfleischscheiben vorsichtig in die kochende rote Brühe. Durch die hohe Hitze gart das Fleisch sehr schnell, bleibt dabei zart und nimmt sofort die würzigen Aromen der Suppe an.

    Tip: Verteilen Sie die Fleischscheiben beim Hinzugeben einzeln, damit sie nicht zusammenkleben und gleichmäßig garen.
  7. 7Seidentofu beigeben
    Frische Würfel aus weißem Seidentofu werden in den Topf mit der kochenden Suppe gleiten gelassen.

    Legen Sie die Seidentofuwürfel behutsam in die Suppe. Lassen Sie alles bei mittlerer Hitze etwa sechs Minuten köcheln. So zieht der Tofu die Wärme und den Geschmack der Brühe perfekt ein.

    Tip: Vermeiden Sie zu starkes Umrühren, sobald der Tofu im Topf ist, da Seidentofu sehr empfindlich ist und leicht zerbricht.
  8. 8Mit Sesamöl verfeinern
    Ein Metalllöffel gießt einen Strahl bernsteinfarbenes Sesamöl in die köchelnde, scharfe Suppe.

    Nachdem die Aromen der Suppe gut durchgezogen sind, träufeln Sie einen Löffel geröstetes Sesamöl über die Oberfläche. Rühren Sie es ganz vorsichtig unter, um das nussige Aroma als krönenden Abschluss zu integrieren.

    Tip: Geben Sie das Sesamöl erst ganz am Ende hinzu. Wenn es zu lange kocht, kann sein feines Aroma verfliegen oder bitter werden.
  9. 9Garnieren und Servieren
    Frische grüne Chiliringe und Frühlingszwiebeln werden über die dampfende rote Suppe gestreut.

    Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und streuen Sie die frischen Chiliringe und Frühlingszwiebeln darüber. Für den letzten Schliff geben Sie noch eine Prise Perillasamen-Pulver hinzu, um das Aroma direkt vor dem Servieren zu intensivieren.

    Tip: Durch das Garnieren nach dem Ausschalten des Herds behalten die Zwiebeln ihre leuchtend grüne Farbe und den frischen Biss.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Kühlschrank
3 Tage
In einem luftdichten Behälter aufbewahren und im Topf auf dem Herd bis zum Kochen erhitzen.

Kalorien Verbrennen

Zügiges Gehen
Etwa 85 Minuten zügiges Gehen (~5 kmh).
Badminton
Etwa 55 Minuten aktives Badminton-Spiel.
Zumba
Etwa 55 Minuten energiegeladenes Zumba-Tanzen.

Häufig gestellte Fragen

Das ist möglich, aber Doenjang ist wesentlich kräftiger und würziger. Mit Miso wird die Suppe milder und süßlicher, weshalb Sie eventuell mehr Chilipulver für die nötige Tiefe ergänzen sollten.
Die Farbe entsteht durch das Anschwitzen des Chilipulvers im heißen Öl zu Beginn. Das Öl muss heiß genug sein, damit die Gewürze ihre Farbe abgeben, darf aber nicht rauchen, damit das Pulver nicht verbrennt.
Sie hat eine spürbare Schärfe, die jedoch durch die herzhafte Sojabohnenpaste gut abgepuffert wird. Für eine mildere Variante können Sie die Chilimenge einfach halbieren.
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