Traditionelle koreanische Schweinefleisch-Reissuppe (Dwaeji-gukbap)
Dwaeji-gukbap ist ein nahrhafter koreanischer Wohlfühlklassiker mit zartem Schweinefleisch und Sojasprossen in einer milchig-reichhaltigen Knochenbrühe.
Dwaeji-gukbap ist ein beliebtes Soulfood aus der koreanischen Provinz Gyeongsang, das traditionell als herzhafte, stärkende Mahlzeit serviert wird. Das Kennzeichen einer exzellenten Suppe ist eine Brühe, die lange genug geköchelt wurde, um eine cremige, milchige Konsistenz zu entwickeln, die das zarte Fleisch und den knackigen Biss der frischen Sojasprossen wunderbar ergänzt. Dieses Rezept bringt die authentischen, vielschichtigen Aromen dieses Suppenklassikers direkt in Ihre Küche.
Zutaten
- 500 g Schweinebauch
- 500 g Schweineschulterknochen
- 0.5 head Zwiebel
- 1 head Knoblauch
- 30 g Ingwer
- 3 stalks Frühlingszwiebeln
- 3 pcs Lorbeerblätter
- 1 tsp schwarze Pfefferkörner
- 1 tsp weiße Pfefferkörner
- 100 ml Reiswein
- 100 g frischer Schnittlauch
- 200 g Sojasprossen
- 1 tbsp koreanische Chilipaste (Gochujang)
- 2 tbsp Chilipulver
- 1 tbsp Fischsauce
- 1 tbsp helle Sojasauce
- 1 tsp Sesamöl
- 1 tsp Zucker
- 1 tsp Sesamsamen
- to taste Salz
Zubereitung
- 1Fleisch vorbereiten

Legen Sie den Schweinebauch und die Knochen in eine große Schüssel. Weichen Sie sie drei Stunden lang in kaltem Wasser ein, um Unreinheiten zu entfernen. Dieser Schritt ist essenziell für eine klare, aromatische Brühe.
Tip: Wenn Sie das Fleisch nicht blanchieren möchten, hilft ein längeres Einweichen dabei, die Brühe sauber und klar zu halten. - 2In den Topf geben

Nachdem das Fleisch eingeweicht und gründlich abgespült wurde, geben Sie es zusammen mit den Knochen in einen ausreichend großen Kochtopf. Fügen Sie genügend kaltes Wasser für die lange Kochzeit hinzu.
Tip: Achten Sie darauf, das Fleisch nach dem Einweichen gründlich abzuspülen, um oberflächliche Verunreinigungen vor dem Kochen zu entfernen. - 3Aromen und Gewürze hinzufügen

Geben Sie eine halbe Zwiebel, einen Kopf Knoblauch, Ingwerscheiben und Frühlingszwiebeln in den Topf. Fügen Sie Lorbeerblätter, beide Sorten Pfefferkörner und den Reiswein hinzu, um die Geschmacksgrundlage zu bilden.
Tip: Die frühen Aromazugaben erlauben es, dass der Geschmack während der langen Kochzeit tief in das Fleisch und die Brühe einzieht. - 4Brühe abschäumen

Bringen Sie den Topf zum Kochen. Schäumen Sie den Schaum, der an die Oberfläche steigt, fünf bis sechs Minuten lang vorsichtig ab. Dieser Schritt ist entscheidend für eine reine Brühe.
Tip: Fahren Sie mit dem Abschäumen fort, bis die Oberfläche klar ist und kein Schaum mehr nachbildet. - 5Aromen entfernen

Nachdem die Brühe zwei Stunden lang geköchelt hat, sollten Fleisch und Knochen zart sein. Verwenden Sie ein Sieb, um die gekochten Aromen wie Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln zu entfernen.
Tip: Durch das Herausnehmen verhindern Sie, dass die Aromaten zerfallen, und bewahren die glatte Textur der Suppe. - 6Schnittlauch vorbereiten

Schneiden Sie den frischen Schnittlauch auf einem Schneidebrett in gleichmäßige Stücke. Diese werden später mit Knoblauch und Gewürzen als schmackhafte Garnitur für das Gericht mariniert.
Tip: Halten Sie die Schnittlauchstücke einheitlich groß, damit sie gleichmäßig marinieren. - 7Knoblauch vorbereiten

Geben Sie frische Knoblauchzehen in einen Mörser und zerstoßen Sie sie mit dem Stößel zu einer feinen Paste. Diese Methode setzt die ätherischen Öle des Knoblauchs effektiver frei als das Hacken.
Tip: Geben Sie eine Prise Salz in den Mörser; es wirkt als Schleifmittel und hilft, den Knoblauch schneller zu einer glatten Paste zu verarbeiten. - 8Schnittlauch würzen

Mischen Sie den geschnittenen Schnittlauch in einer Schüssel mit der Knoblauchpaste. Fügen Sie Chilipulver, Fischsauce, helle Sojasauce und einen Spritzer Sesamöl hinzu und vermengen Sie alles gut.
Tip: Lassen Sie den Schnittlauch nach dem Mischen etwa 20 Minuten ziehen, damit die Aromen vollständig in das Grün einziehen können. - 9Sojasprossen schichten

Legen Sie eine Schicht frische, rohe Sojasprossen auf den Boden eines heißen Steintopfs. Dies bildet ein knackiges Fundament für die Suppe und gart in der Restwärme sanft nach.
Tip: Achten Sie darauf, dass die Sprossen gut gewaschen und abgetropft sind, um den Geschmack der Brühe nicht zu verwässern.