Authentische neapolitanische Pizza Marinara
Sardellen & Oliven
Ein neapolitanischer Klassiker: luftiger Rand, aromatische Tomatensauce, salzige Sardellen und Knoblauchöl für echten italienischen Genuss.
Diese Pizza ist eine raffinierte Variation der traditionellen Marinara und bringt die kräftigen Küstenaromen Neapels direkt auf den Teller. Die Kombination aus salzgereiften Sardellen und Oliven auf der schlichten Tomaten-Knoblauch-Basis kreiert das typische Profil der Pizza Napoli, die für ihre intensiven Umami-Noten und den charakteristisch fluffigen Rand geschätzt wird.
Zutaten
- 250 g Neapolitanischer Pizzateigling
- 80 g San Marzano Tomatensauce
- 1 tbsp Olivenöl mit Knoblaucharoma
- 1 tsp getrockneter Oregano
- 6 eingelegte Sardellenfilets
- 10 ganze schwarze Oliven
- 1 tsp Kapern
- to taste Natives Olivenöl extra
Zubereitung
- 1Den fermentierten Teigling entnehmen

Nutzen Sie einen Teigschaber, um den fermentierten Teigling behutsam aus der Gärbox zu heben. Gehen Sie vorsichtig vor, um die Struktur und die feinen Luftblasen zu erhalten, die während der langen Gärzeit entstanden sind und für die Leichtigkeit der Pizza sorgen.
Tip: Sollte der Teig kleben, bestäuben Sie Ihre Hände und den Schaber leicht mit Mehl, um die Oberfläche nicht zu beschädigen. - 2Boden dehnen und formen

Legen Sie den Teigling auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Drücken und dehnen Sie den Teig mit den Handflächen und Fingern von der Mitte nach außen in einer rhythmischen Drehbewegung, bis ein runder Fladen entsteht. Lassen Sie dabei einen etwas dickeren Rand stehen.
Tip: Verzichten Sie auf ein Nudelholz; das Dehnen per Hand bewahrt die Gaseinschlüsse, die den Rand später so luftig aufgehen lassen. - 3Tomatensauce verteilen

Geben Sie die San Marzano Sauce auf die Mitte und verteilen Sie diese in einer gleichmäßigen Doppelspirale nach außen. Dies garantiert eine perfekte Verteilung und verhindert, dass der Teig beim schnellen Backen durchweicht.
Tip: Verwenden Sie eine Schöpfkelle und führen Sie die Bewegung flüssig aus, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. - 4Die Basis würzen

Träufeln Sie das hochwertige Knoblauchöl über die Tomatensauce und streuen Sie eine großzügige Prise getrockneten Oregano darüber. Diese Aromen bilden das geschmackliche Fundament für die folgenden Meeresfrüchte.
Tip: Gießen Sie das Öl in einer gleichmäßigen Spirale, damit es sich gut verteilt und keine Pfützen bildet. - 5Sardellenfilets auflegen

Verteilen Sie die Sardellenfilets sternförmig auf der Sauce. Diese in Salz gereiften Filets sorgen für einen intensiven Umami-Geschmack und bilden einen tollen Kontrast zur süßlichen Tomatensauce.
Tip: Platzieren Sie die Filets gleichmäßig, damit jedes Stück der Pizza die gleiche Menge an Würze abbekommt. - 6Oliven und Kapern hinzufügen

Verteilen Sie nun die Oliven und Kapern von Hand über den Sardellen. Diese Zutaten bringen zusätzliche Salzigkeit und Säure ins Spiel, was die San Marzano Tomaten perfekt ausbalanciert.
Tip: Belegen Sie die Pizza nicht zu schwer; eine überladene Pizza backt in der Mitte oft nicht richtig durch. - 7Auf den Pizzaschieber gleiten lassen

Ziehen Sie die fertig belegte Pizza vorsichtig auf einen perforierten Pizzaschieber aus Metall. Die Löcher lassen überschüssiges Mehl abfallen, was einen bitteren Geschmack beim Backen verhindert und für einen sauberen Boden sorgt.
Tip: Bringen Sie die Pizza erst unmittelbar vor dem Backen auf den Schieber, damit der Teig nicht festklebt. - 8Im Holzofen backen

Schieben Sie die Pizza in den Holzofen, der eine konstante Temperatur von etwa 400 Grad Celsius haben sollte. Die extreme Hitze lässt den Teig sofort aufgehen und gart den Boden sowie den Belag in wenigen Minuten perfekt durch.
Tip: Platzieren Sie die Pizza nah an der Flamme, aber drehen Sie sie regelmäßig, um ein Verbrennen des Randes zu vermeiden. - 9Qualität prüfen und servieren

Sobald der Rand prall aufgegangen ist und das typische Leopardenmuster aus dunklen Röststellen zeigt, nehmen Sie die Pizza heraus. Ein kurzer Drucktest am Rand verrät Ihnen die perfekte Balance aus Knusprigkeit und Elastizität.
Tip: Große Luftblasen im Inneren des Randes sind das ultimative Zeichen für eine gelungene Gärung und die richtige Backtemperatur.