Authentische neapolitanische Pfannenpizza
Erleben Sie authentische neapolitanische Pizza ganz ohne Ofen, mit einem natürlich fermentierten Teig, aromatischer Tomatensauce und frischem Büffelmozzarella.
Die neapolitanische Pizza ist ein weltberühmter kulinarischer Klassiker, der für seine einfachen, aber hochwertigen Zutaten und den unverwechselbaren, luftigen Rand geschätzt wird. Die Zubereitung ohne traditionellen Holzofen erfordert eine clevere Kombination aus Anbraten in der Pfanne und Abflämmen, um die charakteristische Textur zu erreichen. Durch die Verwendung von proteinreichem Pizzamehl und einer langen Teigruhe entwickelt sich ein tiefes Aroma und eine wunderbar leichte Struktur.
Zutaten
- 272 g proteinreiches Mehl (Pizzamehl Typ 00)
- 161 ml Wasser
- 4 g Trockenhefe
- 8 g Salz
- 1 can ganze geschälte Tomaten aus der Dose
- 1 pinch Zucker
- 2 tbsp Olivenöl
- 1 ball frischer Büffelmozzarella
- to taste frische Basilikumblätter
- to taste Kirschtomaten
Zubereitung
- 1Wasser in die Schüssel gießen

Gießen Sie 161g Wasser aus einem Messbecher in eine saubere Glasschüssel, um mit der Zubereitung des Pizzateigs zu beginnen.
Tip: Achten Sie auf die genaue Wassermenge, damit der Teig die richtige Hydratation erhält. - 2Salz zum Wasser geben

Geben Sie 8g Salz aus einem kleinen Gefäß in die Schüssel mit dem Wasser.
Tip: Das Salz muss sich vollständig im Wasser auflösen, bevor Mehl und Hefe hinzugefügt werden. - 3Salz im Wasser auflösen

Gießen Sie 161g Wasser in eine Glasschüssel, fügen Sie 8g Salz hinzu und rühren Sie die Mischung mit einem Silikonspatel um, bis sich das Salz komplett aufgelöst hat.
Tip: Das Salz muss komplett gelöst sein, bevor Mehl und Hefe dazukommen, um eine gleichmäßige Gärung zu gewährleisten. - 4Wasser und Salz verrühren

Rühren Sie das Wasser-Salz-Gemisch in der Glasschüssel um, bis das Salz komplett aufgelöst ist.
Tip: So lange rühren, bis am Boden keine Salzkörner mehr zu spüren sind. - 5Mehl und Hefe einarbeiten

Fügen Sie 272g proteinreiches Mehl und 4g Trockenhefe zur Wassermischung hinzu und vermengen Sie alles mit einem Schneebesen und einem Spatel.
Tip: Kontinuierlich rühren, damit sich die Hefe gleichmäßig im Mehl verteilt. - 6Den Teig gären lassen

Legen Sie die geknetete Teigkugel in eine saubere Glasschüssel, decken Sie diese fest mit Frischhaltefolie ab und lassen Sie den Teig für 2 Stunden gären.
Tip: Die Schüssel sollte groß genug sein, damit sich das Teigvolumen verdoppeln kann. - 7Den gegärten Teig teilen

Nehmen Sie den gegärten Teig aus der Schüssel und halbieren Sie ihn mit einem Teigschaber oder Spatel glatt durch, um ihn für das Ausformen zu portionieren.
Tip: Machen Sie saubere, schnelle Schnitte, um das Glutengerüst des Teigs nicht zu zerreißen. - 8Teigkugeln formen

Nehmen Sie eine Teighälfte und formen Sie sie zu einer glatten Kugel, indem Sie die äußeren Ränder immer wieder zur Mitte hin falten, um Oberflächenspannung aufzubauen.
Tip: Das straffe Einschlagen der Ränder erzeugt eine glatte Oberfläche, die hilft, die Gase während der letzten Ruhephase im Teig zu halten. - 9Zweite Gärung

Legen Sie die beiden geformten Teigkugeln mit ausreichend Abstand auf ein bemehltes Holzbrett und decken Sie sie locker mit Frischhaltefolie ab. Lassen Sie sie für eine sekundäre Gärung von 6 Stunden ruhen.
Tip: Legen Sie die Folie nur locker auf, damit der Teig ausreichend Platz hat, sich nach oben und außen auszudehnen. - 10Teigkugeln aufdecken

Entfernen Sie nach der langen Ruhezeit vorsichtig die Frischhaltefolie von den aufgegangenen Teigportionen, um sie für das Ausformen des Bodens vorzubereiten.
Tip: Behandeln Sie den Teig in diesem Stadium sehr behutsam, damit die eingeschlossenen Luftblasen nicht entweichen. - 11Pizzaboden formen

Streuen Sie etwas Mehl auf die Arbeitsfläche, legen Sie den Pizzateig darauf und drücken Sie den Teig mit den Händen sanft von innen nach außen zu einem flachen Kreis.
Tip: Drücken Sie immer von der Mitte zum Rand, um die Luftblasen im Krustenrand zu erhalten. - 12Dosentomaten vorbereiten

Nehmen Sie eine Dose mit ganzen geschälten Tomaten, die als Basis für die Sauce der neapolitanischen Pizza dient.
Tip: Ganze geschälte italienische Pflaumentomaten bieten den besten natürlichen Geschmack und die beste Textur für eine authentische Pizzasauce. - 13Tomatensauce vorbereiten

Öffnen Sie die Tomatendose, geben Sie den Inhalt in einen Mixer und fügen Sie eine kleine Prise Zucker hinzu, um die natürliche Säure auszugleichen, bevor Sie alles pürieren.
Tip: Es wird nur sehr wenig Zucker benötigt, um die Säure abzumildern, die Sauce soll nicht süß schmecken. - 14Tomatensauce pürieren

Schließen Sie den Deckel des elektrischen Mixers und pürieren Sie die ganzen Tomaten mit dem Zucker zu einer glatten, gleichmäßigen Sauce.
Tip: Mixen Sie nur kurz für eine stückigere Sauce oder etwas länger für eine sehr feine Konsistenz. - 15Kirschtomaten halbieren

Schneiden Sie die frischen Kirschtomaten mit einem scharfen Messer auf einem Holzschneidebrett in der Mitte durch, um sie später als Belag zu verwenden.
Tip: Achten Sie auf Ihre Finger und rollen Sie sie beim Schneiden leicht nach innen, um sicher und präzise zu arbeiten. - 16Tomatensauce verstreichen

Verteilen Sie die pürierte Tomatensauce in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen von der Mitte nach außen auf dem Pizzateig. Lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei.
Tip: Geben Sie nicht zu viel Sauce in die Mitte, damit der Teig beim Backen nicht durchweicht. - 17Kirschtomaten belegen

Legen Sie die halbierten Kirschtomaten nacheinander vorsichtig auf die mit Tomatensauce bestrichene Pizza.
Tip: Verteilen Sie die Tomatenhälften gleichmäßig, damit jedes Pizzastück später ein ausgewogenes Aroma hat. - 18Mozzarella und Olivenöl hinzufügen

Zupfen Sie den frischen Büffelmozzarella in Stücke und verteilen Sie ihn zusammen mit dem Basilikum und den Tomaten auf der Pizza. Träufeln Sie zum Schluss etwas Olivenöl darüber.
Tip: Frischer Büffelmozzarella sorgt für eine cremige Textur und den typischen neapolitanischen Geschmack. - 19Mit Pfanne und Brenner backen

Geben Sie die belegte Pizza in eine Pfanne und backen Sie sie bei niedriger Hitze auf dem Herd. Verwenden Sie gleichzeitig einen Flambierbrenner, um die Oberfläche zu bräunen und den Käse zu schmelzen.
Tip: Bewegen Sie den Brenner gleichmäßig, um den Rand zu bräunen und den Käse zu schmelzen, ohne dass die Beläge verbrennen.